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    • Tanzgastspiel
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      Ort: Schauspielhaus

      Blimund schuftet in einer „Trapiche“, einer traditionellen Vorrichtung zum Zerkleinern von Zuckerrohr. Der Stier läuft unaufhörlich im Kreis. Als er die Bedingungen seiner Existenz erkennt, flieht er, befreit sich, rebelliert. Einem zerbrechlichen Jungen gelingt schließlich, mit der Verführungsgewalt der Musik, was niemand vermag: Blimund einzufangen.

      Die Choreografin Marlene Monteiro Freitas greift diese Volkserzählung aus ihrer Heimat, den Kap Verden, auf und verwebt sie mit Mythen aus aller Welt, in denen ein Stier zur Hauptfigur wird. Wie in einem Wandteppich verflechten sich so verschiedene Fäden zu einer großen Erzählung.

    • Musik von Henry Purcell
      Text von Nahum Tate nach dem 4. Gesang der Aeneis von Vergil
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      Ort: Opernhaus

      Henry Purcells berühmteste Oper erzählt von der karthagischen Königin Dido und dem trojanischen Prinzen Aeneas, deren Liebe durch die sich ankündigende Feindschaft ihrer beiden Reiche tragisch verhindert wird. Als erste unter den modernen Interpret*innen dieser Oper entwickelte Sasha Waltz aus deren vielschichtiger Gefühlswelt ein choreografisches Werk, das die Sänger*innen in tänzerische Prozesse involviert und somit Tanz und Oper zu einer einzigen Kunstform verschmelzen lässt. Um die innere Zerrissenheit der beiden Liebenden zu veranschaulichen, besetzt Sasha Waltz der Dido mit zwei Tänzer*innen, die unterschiedliche Gefühlsregungen synchron zum Ausdruck bringen. Sie entwickelte diese erste ihrer choreografischen Opern im Jahr 2005 gemeinsam mit 12 Tänzer*innen ihres Ensembles sowie 51 Musiker*innen, Chorist*innen und Vokalsolist*innen. DIDO & AENEAS, ein Werk um den Mythos von Flucht, Vertreibung und Liebe in Zeiten des Krieges wird seit der Premiere 2005 auf unzähligen Gastspielen weltweit gefeiert und wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, diese Produktion nach Köln zu holen.

      Sasha Waltz studiert Tanz und Choreografie in Amsterdam und New York. Gemeinsam mit Jochen Sandig gründet sie 1993 „Sasha Waltz & Guests“ und 1996 die Berliner „Sophiensæle“. Von 2000 bis 2004 gehört sie zur Künstlerischen Leitung der Schaubühne Berlin, wo u. a. ihre „Körper“-Trilogie entsteht. 2004 macht sich die Choreografin erneut unabhängig und produziert seither zahlreiche choreografische Arbeiten. Für ihre Arbeit wird Sasha Waltz mehrfach ausgezeichnet, u. a. im Jahr 2011 mit dem „Bundesverdienstkreuz am Bande“ der Bundesrepublik Deutschland und 2021 mit dem „Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres“. Seit Juni 2013 ist sie Mitglied der „Akademie der Künste, Berlin“. 2024 wird Sasha Waltz mit dem Deutschen Tanzpreis ausgezeichnet. In Köln ist die Kompanie seit 2011 regelmäßig zu Gast und mit Arbeiten wie KÖRPER, SACRE, KREATUR, IN C und zuletzt mit BEETHOVEN 7 dem Kölner Tanzpublikum wohl bekannt.

    • Musik von Henry Purcell
      Text von Nahum Tate nach dem 4. Gesang der Aeneis von Vergil
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      Henry Purcells berühmteste Oper erzählt von der karthagischen Königin Dido und dem trojanischen Prinzen Aeneas, deren Liebe durch die sich ankündigende Feindschaft ihrer beiden Reiche tragisch verhindert wird. Als erste unter den modernen Interpret*innen dieser Oper entwickelte Sasha Waltz aus deren vielschichtiger Gefühlswelt ein choreografisches Werk, das die Sänger*innen in tänzerische Prozesse involviert und somit Tanz und Oper zu einer einzigen Kunstform verschmelzen lässt. Um die innere Zerrissenheit der beiden Liebenden zu veranschaulichen, besetzt Sasha Waltz der Dido mit zwei Tänzer*innen, die unterschiedliche Gefühlsregungen synchron zum Ausdruck bringen. Sie entwickelte diese erste ihrer choreografischen Opern im Jahr 2005 gemeinsam mit 12 Tänzer*innen ihres Ensembles sowie 51 Musiker*innen, Chorist*innen und Vokalsolist*innen. DIDO & AENEAS, ein Werk um den Mythos von Flucht, Vertreibung und Liebe in Zeiten des Krieges wird seit der Premiere 2005 auf unzähligen Gastspielen weltweit gefeiert und wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, diese Produktion nach Köln zu holen.

      Sasha Waltz studiert Tanz und Choreografie in Amsterdam und New York. Gemeinsam mit Jochen Sandig gründet sie 1993 „Sasha Waltz & Guests“ und 1996 die Berliner „Sophiensæle“. Von 2000 bis 2004 gehört sie zur Künstlerischen Leitung der Schaubühne Berlin, wo u. a. ihre „Körper“-Trilogie entsteht. 2004 macht sich die Choreografin erneut unabhängig und produziert seither zahlreiche choreografische Arbeiten. Für ihre Arbeit wird Sasha Waltz mehrfach ausgezeichnet, u. a. im Jahr 2011 mit dem „Bundesverdienstkreuz am Bande“ der Bundesrepublik Deutschland und 2021 mit dem „Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres“. Seit Juni 2013 ist sie Mitglied der „Akademie der Künste, Berlin“. 2024 wird Sasha Waltz mit dem Deutschen Tanzpreis ausgezeichnet. In Köln ist die Kompanie seit 2011 regelmäßig zu Gast und mit Arbeiten wie KÖRPER, SACRE, KREATUR, IN C und zuletzt mit BEETHOVEN 7 dem Kölner Tanzpublikum wohl bekannt.

    • Tanzgastspiel
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      Ort: Schauspielhaus

      Gibt es eine schönere Art, danke zu sagen? ICON / ICONS vereint sieben Bühnenwerke und einen Film zu einem Tanzabend über die Inspiration, kreiert von acht Weltstars des Tanzes und gewidmet den Künstler*innen, die für ihren Weg eine besondere Bedeutung hatten. Das von Eric Gauthier komponierte Programm erlaubt den acht ausgewählten Schrittmacher*innen, sich mit ihrer eigenen künstlerischen Identität, ihren Vorbildern auseinander zu setzen und so die unterschiedlichsten Farben des Tanzes zum Strahlen zu bringen. Das Ergebnis sind Begegnungen auf Augenhöhe, sozusagen von Ikone zu Ikone. Ein Meisterwerk Gauthier’s aus tiefster Leidenschaft, unakademisch, frisch und schlicht überraschend.

    • Tanzgastspiel
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      Ort: Schauspielhaus

      Gibt es eine schönere Art, danke zu sagen? ICON / ICONS vereint sieben Bühnenwerke und einen Film zu einem Tanzabend über die Inspiration, kreiert von acht Weltstars des Tanzes und gewidmet den Künstler*innen, die für ihren Weg eine besondere Bedeutung hatten. Das von Eric Gauthier komponierte Programm erlaubt den acht ausgewählten Schrittmacher*innen, sich mit ihrer eigenen künstlerischen Identität, ihren Vorbildern auseinander zu setzen und so die unterschiedlichsten Farben des Tanzes zum Strahlen zu bringen. Das Ergebnis sind Begegnungen auf Augenhöhe, sozusagen von Ikone zu Ikone. Ein Meisterwerk Gauthier’s aus tiefster Leidenschaft, unakademisch, frisch und schlicht überraschend.