Depot Köln
Depot Köln – Tanz, Performance und Theater
Aufbau eines Kooperationshaus für die Freie Szene und das Schauspiel Köln
Das Depot Köln ist aus der ehemaligen Interimsspielstätte des Schauspiel Köln hervorgegangen und wird von den Bühnen Köln in der Spielzeit 26/27 als innovative Spielstätte für Tanz, Performance und Theater betrieben. Im Depot Köln sowie auf der Probebühne im Kupferzug entstehen Produktions- und Aufführungsräume für freischaffende Choreograf*innen, Künstler*innen und das Schauspiel Köln.
Damit wird eine neue städtische Spielstätte für die Freie Szene geschaffen und das Schauspiel Köln setzt mit seinen Produktionen im Depot Köln die Verbindung zu seiner rechtsrheinischen Interimsspielstätte fort. Gastspiele, Koproduktionen und Festivals ergänzen das Programm und erweitern das künstlerische Spektrum um nationale und internationale Perspektiven.
Bereits im Juni 2023 hat der Rat der Stadt Köln die weitere Nutzung des Depots in Köln-Mülheim als Haus der darstellenden Künste beschlossen und die Verwaltung mit der Entwicklung eines Nutzungskonzeptes beauftragt. Dafür wurde die Arbeitsgruppe „AG Depotopia" gegründet, die ein Konzept für die Nachnutzung des Depots entwickeln hat.
Die „AG Depotopia" bestand aus Vertreter*innen der Freien Szene, des Kulturamtes Köln sowie der Bühnen Köln. Gemeinsam wurde ein Konzept entwickelt, dass das Depot als Kooperationshaus für Tanz und Performance in einer gemeinsamen Leitungsstruktur aus Freier Szene und städtischen Bühnen bespielen sollte. Das innovative Modell der Kooperation zwischen Freier Tanzszene und Stadttheater sollte dem Depot eine nachhaltige Perspektive als Kunst- und Kulturort mit Modellcharakter geben.
Im September 2026 ist bekannt geworden, dass sich die Stadt Köln auf Grund der angespannten Haushaltslage ab der Spielzeit 26/27 aus der Finanzierung des Tanz-, Theater- und Kunstortes Depot Köln zurückzieht. Der Unternehmer Frank Blase und seine apiro Entertainment GmbH, an die bereits das Depot 1 untervermietet ist, haben sich bereit erklärt, ab der Spielzeit 27/28 das ganze Depot zu übernehmen und es vollständig zu einem Musicalstandort ausbauen. Zusätzlich spendet er über einen Zeitraum von 10 Jahren jeweils 1 Million Euro an einen städtischen Fonds zur Förderung der darstellenden freien Künste in Köln.
Spielzeit 26/27
Die Spielzeit 26/27 im Depot Köln findet statt. Das Kooperationshaus eröffnet am 20. November mit einer Radio-Show von Tigers‘ Kitchen und der Premiere „Angels of Anarchy“ der Kölner Choreografin Stephanie Thiersch und ihrer Company MOUVOIR.
Als Kooperationshaus schafft das Depot Köln nicht nur Verbindungen zwischen Freier (Kölner) Szene und Stadttheater, sondern vernetzt sich auch aktiv mit der Stadtgesellschaft. Der unmittelbar angrenzende Carlsgarten fungiert als Begegnungsort zwischen Kunst und urbanem Alltag und bietet Raum für Austausch, gemeinsames Gärtnern und Community-Veranstaltungen.
Kontakt
Anna Bründl
anna.bruendl@buehnen.koeln
Benjamin zur Heide
bejamin.zurheide@buehnen.koeln
Esther Schneider
esther.schneider@buehnen.koeln
Christine Drabe
christine.drabe@buehnen.koeln